Ess-Störungen

Was ist eigentlich eine Ess-Störung?

Essen ist etwas Normales.
Die meisten Menschen machen sich nicht viel Gedanken darum. Das ist eigentlich auch gut so. Vieles von dem was wir alltäglich tun, läuft unbewusst ab. Das entlastet unsere Aufmerksamkeit.

Deswegen ist es auch gut, wenn wir gute Angewohnheiten haben.
Und schwierig, wenn wir schlechte Angewohnheiten haben.
Gewohnheiten lassen sich nämlich nur langsam ändern.

Wir müssen uns dazu unser Denken, Fühlen und Handeln ins Bewusste rufen und jedesmal eine neue bewusste Entscheidung treffen. Das ist anstrengend!

Eine Ess-Störung entsteht oft durch eine übermäßige Beschäftigung mit dem Essen. Wir wollen eine Diät machen, unser Essverhalten ändern, "bewusster" Essen...

Aber manchmal kann man damit nicht mehr aufhören. Die Gedanken kreisen immer weiter um das Essen. Das kann dann durchaus unterschiedlich aussehen:

  • Man möchte so wenig wie möglich essen und denkt doch nur
    darüber nach...

  • Man möchte immer weniger wiegen und findet sich immer noch zu dick...

  • Man verbietet sich bestimmte Lebensmittel und hat dann
    Heißhunger darauf...

  • Man bekommt Angst vor einer Gewichtszunahme und versucht dies mit "allen Mitteln" (Sport, Abführmittel, Übergeben, Fasten) zu verhindern...

  • Man hat ständig Appetit und gibt dem nach... 

Veränderungen des Gewichts können aber auch biologisch bedingt sein, bzw. durch andere psychologische Probleme hervorgerufen werden. Etwa wenn negative Gefühle (Traurigkeit, Zorn, Langeweile, Enttäuschung, Erschöpfung, ...) mit Essen kompensiert werden, oder aber Spannungen und Unruhe durch Essen gemildert werden sollen.
Manche Menschen können bei Stress, Anspannung oder Trauer nichts essen und nehmen dann stark ab.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Symptome für eine Ess-Störung, bezogen auf Essen bzw. Nichtessen, Erbrechen, Diäten, Abführmitteln u.s.w. 

Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Gedanken um das Essen Sie "beherrschen", sie nicht frei sein können, haben Sie den Mut und suchen Sie Unterstützung!
Gerne stehe ich für ein Erstgespräch und auch weiterführende Begleitung zur Verfügung.

Auch als Angehörige und Freunde können Sie gerne einen Termin vereinbaren; wir können dann gemeinsam klären, wie Sie einem Betroffenem evtl. weiterhelfen können und welches die nächsten Schritte sein können!

Frei leben

Heilpraktiker für Psychotherapie

Was sind eigentlich Heilpraktiker ? Heilpraktiker sind Heilkundige, die, ohne Arzt zu sein, die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde erhalten haben. Heilpraktiker für Psychotherapie sind auf den psychologischen Bereich beschränkt.

 

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